Blogroman - Beautiful Sin

Blogroman – Beautiful Sin – Kapitel 4

Kapitel 4

Brant

Vor ihrer Zimmertür atmete ich einige Male durch. Gott, war sie schön. Ihr blasser Körper lag halb nackt ausgebreitet auf den dunklen Laken und reckte sich mir entgegen. Als ich eingetreten war, wusste ich zuerst nicht, ob sie so auf mich gewartet hatte oder schlief. Bis ich mir sicher war, dass sie träumte, hatte es einen kurzen Moment gedauert. Schlief sie immer nackt? Denn der Anblick ihrer perfekten Brüste, die sich gleichmäßig hoben und senkten, während sie immer wieder »Mister Dark« wisperte, gab mir fast den Rest.
Dieses kleine Luder. Wollte sie mich verführen? Denn das hätte sie fast geschafft. Aber ich betatschte garantiert keine Frau, während sie schlief. Obwohl die Signale ihres gesamten Körpers mir jeden Hinweis darauf gegeben hatten, dass sie es wollte. Aber das war nicht der Plan!
Der Plan … wie lautete er eigentlich noch mal? Ich wusste es selbst gerade nicht. Ich wusste nur, dass ich irgendwie versuchen musste, sie dazu zu bringen, mir alles zu erzählen, was sie wusste. Und das ginge nur auf zwei Arten. Entweder mit Gewalt, wobei ich mir, ohne selbst zu kommen, kaum vorstellen konnte, wie rote Striemen auf ihrem perfekten Arsch aussehen würden.
Oder ich wickelte sie um meinen Finger. Vielleicht schloss das eine das andere ja nicht aus …
Ich konnte charmant sein, wenn ich musste. Es verlangte mir einiges ab, aber wenn sie lieber einen netten Kerl wollte, dann würde ich ihr den geben. Sofern ich dann an mein Ziel herankommen würde.
Also hatte ich am nächsten Morgen von außerhalb ein Frühstück bestellt und dieses sogar auf einem Tablett angerichtet. Wenn sie das nicht zu schätzen wusste, dann würde ich wirklich sauer werden! Das hatte ich bisher für noch keine Frau gemacht, denn normalerweise blieben diese nicht gerade bis zum Frühstück. Ich klopfte sogar an ihre Tür! Wenn das mal nicht gentlemanlike war …
Natürlich ertönte kein Herein, aber ich tat es trotzdem. Sie lag immer noch auf dem Bett und öffnete gerade die Augen. Es war noch nicht mal sieben Uhr und ich eben ein Frühaufsteher. Normalerweise schlief ich in der Nacht generell nicht sehr gut, weil mir ständig irgendwelche Dinge durch den Kopf geisterten, die ich noch zu erledigen hatte. Also konnte ich auch genauso gut morgens früh aufstehen. Und früh hieß in etwa fünf Uhr. Vier Stunden Schlaf in der Nacht reichten mir meistens aus.
»Guten Morgen«, sagte ich und versuchte mich an einem Lächeln. Sie setzte sich fast ruckartig auf und zog die Decke über ihren Körper. Als hätte ich ihn nicht schon gesehen. Mit und ohne Unterwäsche. »Hunger?«, fragte ich und sie schüttelte den Kopf.
»Ich würde lieber wieder gehen.«
Ich schnalzte mit der Zunge. »Sorry, das steht heute nicht auf der Karte.« Ich setzte mich auf den Bettrand und hielt ihr das Tablett hin. Mit gerunzelter Stirn betrachtete sie die Massen an Essen. Ich wusste schließlich nicht, was sie gerne aß, also hatte ich einfach alles bestellt.
Ungläubig sah sie mich an. »Was soll das?«
»In der Regel isst man etwas zum Frühstück«, erwiderte ich trocken.
»In der Regel ist man auch freiwillig irgendwo«, konterte sie und ich seufzte. Ich hatte wirklich versucht, freundlich zu sein. Wieso sah sie das denn nicht? Ich musste noch nie so viel Mühe aufbringen, um eine Frau auf meine Seite zu ziehen. Aber ich hatte auch noch keine entführt … Ach, das waren nicht erwähnenswerte und vor allem nötige Maßnahmen. Sie würde sich schon daran gewöhnen.
»Iss!«
»Du gibst gerne Befehle, kann das sein?«
»Nur, wenn mein Gegenüber sich so stur stellt und ständig herumzickt!«
»Herumzicken nennt man das also, wenn man entführt wird? ENTFÜHRT! Soll ich dir das buchstabieren?«
»Jetzt reite doch nicht wieder da drauf herum!«, sagte ich seufzend, stellte das Tablett neben sie auf das Bett und stand auf. »Du kannst auch verhungern!«
»Ich esse, wenn du mir deinen Namen sagst.«
»Du bist nicht in der Position, um zu verhandeln«, erwiderte ich trocken und sah auf sie herab. Die Decke hatte sie unter die Arme geklemmt und ich sah den Ansatz ihrer prallen Brüste, der sich nach oben drückte. Als ich wieder in ihre ungewöhnlichen, grauen Augen schaute, zog sie eine Augenbraue hoch, als hätte sie meinen Blick bemerkt. Natürlich hatte sie das.
»Bin ich nicht?«, sagte sie auf einmal ungewohnt sanft und zog langsam die Decke nach unten. Ich schluckte hart, als sie damit Stück für Stück ihre Brüste enthüllte. Die kleinen, harten Brustwarzen hatte ich gestern schon gesehen und es würde keine zwei Sekunden mehr dauern, bis ich das gleich erneut tat. »Vielleicht kann ich dir doch etwas bieten.« Mein Herz pumpte kräftig Blut in die gesamte untere Region meines Körpers. Hatte ich eine Frau schon mal so anziehend gefunden? Ich wusste es nicht. Selbst am frühen Morgen, direkt nach dem Aufwachen, waren ihre Haare perfekt und glänzend und ihre Lippen weich und geschmeidig. Wie sie sich wohl unter mir anfühlen würde? Oder vor mir, hinter mir, neben mir? »Ich seh dir an, dass du es willst.«
»Was?«, brachte ich kehlig hervor und konnte meinen Blick kaum von ihren nun komplett freigelegten Brüsten abwenden. Trotzdem schaffte ich es und sah ihr in die Augen.
»Mich«, wisperte sie und im gleichen Moment hatte ich das Gefühl, die Naht meiner Jeans zu sprengen. Es war nur eine Taktik. Und obwohl ich das wusste, war es trotzdem so unfassbar verlockend, sie einfach zu nehmen.
Die Decke rutschte nun noch weiter nach unten über ihren flachen Bauch und ich schloss für einen kurzen Moment die Augen und kämpfte um meine Beherrschung.
Als ich sie wieder öffnete, leckte sie sich über die Lippen und sah mich weiter unverwandt an. Ich setzte mich in Bewegung und ging auf sie zu. Fest umfasste ich ihr Kinn und ihre Atmung beschleunigte sich umgehend. Ich war mir sicher, nicht aus Angst. Wenn ich nun mit den Fingern zwischen ihre Schenkel getaucht wäre, würde sie das garantiert verraten, dass sie das alles ebenfalls nicht kaltließ.
Mit sanftem Druck zog ich sie hoch, sodass sie sich aufrichten und auf das Bett knien musste. Dabei rutschte die Decke komplett von ihrem nackten Körper und ich zog zischend die Luft ein, als ich den schmalen Haarstreifen auf ihrem ansonsten blanken Venushügel sah. Ihre Arme hingen links und rechts von ihr herab und meine Hand hielt sie immer noch in festem Griff, als ich meine Lippen fast zu sanft auf ihre senkte. Bei der Berührung entwich ihr ein leises Seufzen und ich grinste in unseren Kuss hinein, bevor ich an ihrer Unterlippe knabberte und danach besitzergreifend meine Zunge in ihrem Mund versenkte. Sie streckte sich mir entgegen, als unsere Zungen miteinander spielten, sich umkreisten und neckten. Meine freie Hand presste sich auf ihren Hinterkopf und verhinderte, dass sie unserem innigen Kuss entkam. Ihr Körper wurde noch geschmeidiger unter meinen Berührungen und immer wieder entlockte ich ihr leise Seufzer, die mich zusätzlich härter als Stahl machten. Ich konnte nicht anders. Auch wenn ich immer noch mit meiner Beherrschung kämpfte, musste ich spüren, wie es ihr gefiel. Also löste sich meine Hand von ihrem Hinterkopf und fuhr über ihre Brüste, ihren Bauch, hinunter zu ihrem Venushügel. Sie beugte sich mir noch weiter entgegen und ich wusste, ich hatte sie genau dort, wo ich sie haben wollte. Meine Finger fanden ihre feuchte Nässe und diesmal stöhnte sie laut in unseren Kuss hinein. Ich liebte es, wenn Frauen so sinnlich wie sie nichts zurückhielten. Tief und ohne Schwierigkeiten versank ich mit zwei Fingern in ihr und spürte die Muskeln, die sich eng darum zusammenzogen, als wollte sie mich damit an Ort und Stelle halten. Am liebsten hätte ich sie einfach umgedreht und wäre mit meinem Schwanz in einem Ruck in ihrer Enge verschwunden. Trotzdem löste ich mich von ihr und gab ihr einen letzten keuschen Kuss auf die Lippen. Ihre Lider flatterten auf und ich sah die Röte auf ihren sonst blassen Wangen.
»Ich bin mir ziemlich sicher, dass es eher andersherum ist und du mich willst, Prinzessin«, sagte ich leise, leckte meine Finger ab, die eben noch in ihr gewesen waren, und sah, wie sie empört um Luft rang. Das konnte sie nun nicht mehr geradebiegen, egal, was sie mir an den Kopf warf. Also drehte ich mich triumphierend um und als die Tür hinter mir zuschlug, hörte ich noch ein laut gebrülltes »Arschloch«!

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